'Verrücktes Herz' von Liv Eiken

Details zum Buch

  • Titel: Verrücktes Herz
  • Autor: Liv Eiken
  • Medium: E-Book (Format: epub)

Erhalten im Zuge einer Verlosung auf vorablesen.de

Bewertung

3/5         



Rezension

 


Hotel Mama ist vorübergehen wegen Renovierungsarbeiten geschlossen

 

Das Cover ist wunderschön aber auch ein bisschen kitschig gestaltet, ich finde die Farben in Kombination mit dem Motiv und der Schrift gut gelungen. Alles in allem gefällt es mir ausgesprochen gut. Die Inhaltsangabe versprach eine lustige aber auch spannende Suche nach dem eigenen Selbst – und dieses Versprechen wurde definitiv gehalten! 

 

Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Eindruck vom Roman 'Verrücktes Herz' der Autorin Liv Eiken holen. Die Geschichte selbst umfasst dann neunzehn Kapitel. Bereits der Name der Hauptfigur ist eines meiner persönlichen Highlights - Ava Blume - ich meine wer heißt schon Blume? :-) Und dann erst ihr Freund – ich bin mir sicher ihr werden wissen wen ich meine wenn ihr auf ihn stoßt! Alle Figuren haben mich im allgemeinen aber sehr erheitert – vor allem Mr. Bäääm hat es mir angetan und mich an Mister McDreamy bei Gray‘s Anatomy.

 

Ich fand es sehr interessant welche Erkenntnisse unsere Hauptfigur hier bekommt und durch die Gruppentherapie erhält. Die Einblicke in ihr Gefühlsleben, aber auch in das der anderen Figuren, gefiel mir but. Außerdem könnte ich hier einiges neues lernen, zum Beispiel das Empty-Nest-Syndrom sowie „Die 5 Freiheiten nach Virginia Satir – diese musste ich sodann auch googeln und beschäftigen mich noch längere Zeit nach dem Buch – eine faszinierende Persönlichkeit diese Virginia Satir! 

 

Einen Stern muss ich allerdings abziehen da mir hier einige Wörter unbekannt waren - was eigenartig ist, denn ich lese sehr viel und gerne, aber dennoch musst ich einige mal suchen bzw. nachsehen was bestimmte Wörter bzw. Aussagen, welche in diesem Roman getätigt wurden, bedeuten. Schwierigkeiten hatte ich z.B. mit lustige 'Schoten' erzählen, wir 'klönen' über Gott und die Welt, das andere Wort für Wechseljahre. Aber vielleicht sind das alles irgendwelche ‚regionalen‘ Wörter? Ich weiß es nicht aber es hat mich definitiv gestärt. Und noch so ein Mysterium - warum kommen Polnische Floskeln (zumindest laut der Erkennung des Goolge-Übersetzers) vor wo doch scheinbar keine Figuren einen solchen ethnischen Hintergrund hat? Das hat mich dann doch etwas verwundert... Außerdem muss noch ein Stern weichen da mir irgendwie die Dynamik der Figuren zuweilen etwas eigenartig war, auch fand ich einige Ereignisse bzw. Gegebenheiten etwas schräg und einen Touch zu philosophisch. 

 

Nett fand ich das Blaubeerbrot-Rezept am Ende, dieses habe ich mir notiert und werde es bei Gelegenheit sicher selbst ausprobieren. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0